23. SSW - Feindiagnostik, Gebärmutterverkürzung und Beschäftigungsverbot


Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Ein Termin auf den man ja von Anfang an der Schwangerschaft extrem gespannt ist. Bei der Feindiagnostik soll man schließlich sein Baby ganz genau sehen und dann noch in 3D. Und irgendwie ist auch die Angst da dass der Arzt etwas findet was nicht so gut ist...

In der Schwangerschaft vergeht die Zeit ja allgemein extrem langsam. Meckert man sonst immer dass die Zeit so schnell vergeht und man viel zu schnell alt wird, kann man es kaum erwarten dass diese 9 Monate bald vorbei sind.

 

Die Feindiagnostik

Und so dauerte es irgendwie auch ewig bis zur Feindiagnostik, doch dann war der Tag endlich da. 11.40 Uhr hatten wir unseren Termin und ich war Vormittags noch arbeiten - so richtig konzentrieren jedoch konnte ich mich nicht, die Aufregung und auch die Angst dass etwas nicht so gutes gefunden wird, sorgten dafür dass ich sehr nervös war und meiner Frau ging es ebenso.

Beim Arzt in der Südstadtklinik mussten wir dann nochmal ca. eine halbe Stunde warten und die Nervösität stieg und stieg und dann waren wir endlich dran.

 

Feindiagnostik Bestätigung - es wird ein Mädchen

Wir wussten ja eigentlich schon dass es ein Mädchen wird, wollten aber vom Feindiagnostik Arzt nochmal die Bestätigung bekommen und sagten ihm vorher nicht was die Frauenärztin sagte was es wird. Dann wurde es extrem interessant und lustig, denn der Arzt machte das Gel auf den Bauch, verrieb es mit dem Ultraschallgerät und sagte im gleichen Augenblick "Es wird ein Mädel". Wir guckten uns beide an "Wie bitte? Das haben Sie jetzt schon gesehen?"

Es war wirklich der Wahnsinn wie man dass so erkennen konnte aber er macht das ja auch schon einige Jahre und hat den ganz gewissen Blick dafür.

 

Gebärmutterhals Verkürzung

Und dann ging es an die Feindiagnostig Details - und das machte uns Angst. Der Arzt sah sich alles an, hat alles ausgemessen und auch immer wieder mit uns gesprochen was gerade was ist usw. Doch immer wenn er nicht sprach, wenn er längere Zeit sich etwas ansah bzw. anscheinend etwas suchte, dann kam bei uns Angst auf dass da irgendwas ist, was nicht so sein sollte...

Hinzu kommt noch dass der Feindiagnostik Arzt gleich zu Beginn etwas nicht so gutes gefunden hat - der Gebärmutterhals war verkürzt. Wir haben nicht gleich verstanden was er zu uns sagte und dachten schon das Allerschlimmste - kaum angefangen schon eine negativnachricht... Nachdem wir nachfragten waren wir dann etwas beruhigter - natürlich ist ein verkürzter Gebärmutterhals auch wiederrum keine gute Nachricht, wir kennen das Problem schon aus der Familie aber dazu weiter unten mehr.

 

Feindiagnostik nicht immer in 3D

Die Feindiagnostik dauerte ca. 20 bis 30 Minuten, ich hab nicht auf die Uhr gesehen und im nachhinein ist es echt schwer die Zeit einzuschätzen, zu sehr ist man auf diesen Monitor fixiert und vergisst die Zeit :-)

Ja wir waren auch ein wenig überrascht aber unsere Feindiagnostik war nicht in 3D, sondern ganz normal in 2D. Aber für uns war es dann am Ende doch total egal - wichtig ist letztendlich dass alles gut aussieht.

 

Feindiagnostik Ergebnis - Baby zu leicht?

Unsere Frauenärztin hat uns eine Woche zuvor bereits vorgewarnt - die Feindiagnostik Ärzte sind seeeehr kleinlich und können einem schon mal schnell etwas Angst machen wenn due Zahlen nicht perfekt sind. So kam unser Arzt am Ende zu dem Ergebnis dass unser Baby für ihr Alter von 22+0 etwas leichter ist. Nein nicht zu leicht! Es gibt da wohl so eine Spanne von 1 bis 100. 50 ist so der normale Durchschnitt, 100 ist die obere Grenze und 0 halt die untere. Unser Baby liegt bei 28. Noch kein Grund zur Sorge, das hat uns auch unser Feindiagnostik Arzt gesagt, jedoch sollte der Wert im Auge behalten werden und wenn er die 15 erreicht muss geschaut werden warum es so ist.

 

Beschäftigungsverbot nach Feindiagnostik Berechnung des Gebärmutterhalses

Durch den verkürzten Gebärmutterhals, der bei 29 mm lag, musste meine Frau nächsten Tag gleich wieder zur Frauenärztin. Der Feindiagnostik Arzt faxte zudem das Ergebnis zu ihr gleich rüber. Ich fragte noch was das Ergebnis aus seiner Sicht bedeutet - "Auf Arbeit mehr sitzen?" - Nein! seine Antwort war eindeutig: Liegen auf der Couch. Vorbei mit arbeiten, auch kein weiteres runter stufen auf 4 Stunden...

Abends googleten wir nochmal nach den Normwerten. In diesem Schwangerschaftsstadium der 23. SSW sollte der Gebärmutterhals 34 bis 40 mm betragen, okay, da sind wir mit 29 mm also ein gutes Stück darunter.

Am nächsten Tag bei der Frauenärztin: Sie musste ein wenig schmunzeln, denn das alles ist halt genau dass wovor sie uns warnte. Das Baby entwickelt sich gut und aus ihrer Sicht sieht alles super aus, man darf sich nicht zu sehr auf die ganzen Zahlen versteifen.

Selbst beim verkürzten Gebärmutterhals meinte sie dass es garnicht so schlimm ist, meine Frau ist nunmal auch etwas kleiner, da kann der Gebärmutterhals auch etwas kleiner sein. Natürlich ist Vorsicht geboten aber wenn es nur nach ihr gegangen wäre, würde meine Frau noch weiter arbeiten dürfen. Doch da der Feindiagnostik Arzt den verkürzten Gebärmutterhals in seinem Bericht mit rein geschrieben hat, nahm sie eine Empfehlung wahr und hat ihr ab sofort Beschäftigungsverbot erteilt.

Von nun an heißt es chillen für meine Frau... so viel wie möglich auf der Couch liegen und ja nichts großartiges heben. In meinem Fall heißt dass noch mehr Hausarbeit zu übernehmen ;-). Ich mach ja schon seit den Blutungen zu Beginn sehr viel mehr, damals bekam sie komplette Bettruhe verordnet und ich alle Hausarbeiten aufgedrückt - aber das muss das muss nunmal. So nahm ich ihr auch dann als sie wieder arbeiten durfte, erst 8 dann 6 Stunden, weiterhin so viel wie möglich ab und nun seit dem kompletten Beschäftigungsverbot halt nochmal mehr. Das alles ist kein Problem, solange es meiner Frau und unserem Baby gut geht :-)

 

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren